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Vitabook gibt Patienten die Kontrolle über ihre Gesundheitsdaten

Von Microsoft Enterprise am 16/02/2017

Unter Gesundheitswirtschaft

Das vitabook Gesundheitskonto nutzt die Microsoft Cloud Deutschland als sichere und zuverlässige Plattform, um Patienten in Deutschland in die Lage zu versetzen, die eigenen Gesundheitsdaten digital via Cloud stets verfügbar zu machen.

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Ausgangslage

Bisher müssen Patienten ihre Gesundheitsdaten wie Arztbriefe, Medikationspläne, Laborberichte, Röntgen- und Ultraschallbilder sowie sonstige Dokumente in Papierform sammeln. Mit vitabook wurde erstmals ein digitales Gesundheitskonto für Patienten geschaffen, das so einfach funktioniert wie ein Girokonto und dessen alleiniger Eigentümer der Patient selbst ist.

Lösung

Die Gesundheitsdaten werden vom Patienten selbst verwaltet und liegen sicher in den deutschen Rechenzentren der Microsoft Cloud Deutschland.

Verbesserungen

Jeder Patient kann sich persönliche Gesundheitsdaten von Ärzten, Kliniken und Apotheken in sein Gesundheitskonto überweisen lassen und darauf bei Arztbesuchen zugreifen. Der einzelne Patient entscheidet selbst, welche Daten auf vitabook gespeichert und mit wem die Daten ausgetauscht werden.

 

Markus Bönig vergleicht das vitabook Gesundheitskonto gerne mit einem Giro-Konto. Damit trifft der CEO und Gründer des 2013 gegründeten Startups Vitabook den Nagel auf den Kopf: Denn vitabook bietet im Gesundheitsbereich, was ein Giro-Konto im persönlichen Finanzmanagement leistet. Das kostenlose Gesundheitskonto dient als elektronische Sammelstelle für Arztbriefe, Medikationspläne, Laborberichte, Röntgen- und Ultraschallbilder sowie sonstige Dokumente. „Wer kein Giro-Konto hat, kann sich kein Geld überweisen lassen und müsste sein Vermögen ständig als Bargeld mit sich herumtragen“, erklärt Bönig. Genau so stellt sich die Situation des typischen Patienten in Deutschland dar. Die wenigsten Patienten sammeln ihre Befunde und sonstigen medizinischen Daten. Eine übersichtliche Aktenlage hat auch die elektronische Gesundheitskarte nicht geschaffen, obwohl ein Rechtsanspruch auf den Erhalt digitaler Kopien der eigenen Gesundheitsakten besteht.

Jedem Patienten seine Gesundheits-Cloud

„Mit vitabook haben wir die erforderliche Infrastruktur geschaffen, die alle miteinander verbindet“, so Bönig. „Wir haben ein Cloud-basiertes digitales Gesundheitskonto entwickelt, dessen alleiniger Eigentümer der Patient selbst ist.“ Daher gibt es auch keine datenschutzrechtlichen Hindernisse. Jeder Patient kann sich selbst ein Konto mit Benutzernamen und ein Kennwort anlegen, das in Verbindung mit der Versichertennummer als zentrale Anlaufstelle für sämtliche Gesundheitsdaten dient. So kann sich der Patient persönliche Gesundheitsdaten von Ärzten und Kliniken überweisen lassen und auf diese bei künftigen Arztbesuchen zugreifen. Der einzelne Patient entscheidet selbst, welche Daten auf vitabook gespeichert und mit wem die Daten ausgetauscht werden. Um diese innovative Plattform landesweit mit allen Instanzen des deutschen Gesundheitswesens (Ärzte, Kliniken, Apotheken, etc.) zu vernetzen, hat Vitabook auf eine Realisierung der Lösung in der Microsoft Cloud Deutschland gesetzt.

Höchste Sicherheit in der Microsoft Cloud Deutschland

„Selbstverständlich handelt es sich bei Gesundheitsdaten um hochsensible Daten“, so Bönig: „Wir haben daher schon bei der Entwicklung von vitabook auf Microsoft Azure als Cloud-Plattform gesetzt, weil Microsoft bei der Datensicherheit im Sinne von Authentifizierung und Verfügbarkeit, aber auch im Bereich Compliance aus unserer Sicht bei Weitem der beste Cloud-Anbieter in Deutschland ist.“ Darüber hinaus werden die im vitabook Gesundheitskonto gespeicherten Patientendaten ausschließlich in den deutschen Rechenzentren der Microsoft Cloud Deutschland gesichert. Diese werden von T-Systems als Datentreuhänder überwacht und kontrolliert. Damit will das Startup den Bedenken vieler Anwender gegenüber Cloud-Diensten zusätzlich entgegen kommen und den Zugriff auf die Daten ausschließlich durch die Patienten und auf Basis von deutschem Recht sicherstellen. Selbst Microsoft und T-Systems haben keinen Zugriff auf die Patientendaten. Somit sind Datensicherheit, Datenschutz und Compliance beim vitabook Gesundheitskonto auf höchstem Niveau gewährleistet. „Dieser Schritt in die Microsoft Cloud Deutschland hat sich aus unserer Sicht auch als vertrauensfördernde Maßnahme in der Zusammenarbeit mit Projektpartnern bewährt“, ist Bönig überzeugt.

Universitätsklinikum Essen: „Frühstart-App“ für Eltern mit Frühchen

„Patienten und Angehörige informieren sich heutzutage ganz anders als vor zehn oder 15 Jahren“, sagt Prof. Jochen A. Werner, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikum Essen (UK Essen). Aus dieser Erkenntnis heraus hat die Elternberatung „Frühstart/Bunter Kreis“ der Klinik für Kinderheilkunde I am UK Essen die Entwicklung einer „Frühstart-App“ für Eltern von Frühchen initiiert. In Kooperation mit Vitabook und Informatik-Masterstudenten der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen wurde eine App entwickelt, die Eltern von Frühgeborenen unterstützt und informiert. Um den Verlust der wertvollen Einträge zu vermeiden, sollten die Daten nicht nur am Endgerät gespeichert werden. Die Cloud-basierte Lösung vitabook ermöglicht daher als zentrale Plattform den Austausch von Informationen zwischen allen Beteiligten wie Ärzten, Pflegepersonal, Eltern und Verwandten.

Medizinische Hochschule Hannover: Implant Card

Eine weitere Kooperation von Vitabook mit der Klinik für Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover (HHH) wurde kürzlich mit dem 1. Preis des Innovationsnetzwerks Niedersachsen ausgezeichnet. Dabei handelt es sich um einen elektronischen Implantat-Ausweis. Die ImplantCard wurde von Vitabook für Patienten mit Implantaten entwickelt und ermöglicht Ärzten im Notfall den Einblick in wichtige technische Details eines Implantats. „Die ImplantCard ist ein weiterer Schritt in unserer Mission, die eigenen Gesundheitsdaten für Patienten jederzeit verfügbar zu machen und damit die Selbstbestimmung der Patienten zu stärken“, erläutert Bönig. Als Service-Provider des Bürgers für seine Gesundheitsdaten stellt das Unternehmen Funktionen bereit, die in anderen Bereichen dank Digitalisierung längst bewährt und sehr beliebt sind. „Ähnlich wie ein Giro-Konto stellen wir Patienten erstmals eine sichere und zuverlässige Plattform zur Verfügung, um Gesundheitsdaten in der Cloud abzulegen und diese jederzeit mit allen Akteuren im Gesundheitswesen auszutauschen.“

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