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Microsoft Project & Aston Martin story

By Microsoft Team on 5. Januar 2018

Filed under Roles

Nach 104 Jahren Erfahrung im Bau wunderschöner Autos blickt Aston Martin Lagonda mit einer aussergewöhnlichen, erweiterten Modellreihe in ein neues Jahrhundert. Das Unternehmen möchte schneller mehr Autos für eine grössere Zielgruppe produzieren, ohne die hohe Qualität zu beeinträchtigen, für die es bekannt ist. Aston Martin beschleunigt die Produktion mit digitalen Tools von Microsoft 365, um die Kreativität der Mitarbeiter anzuregen, Erkenntnisse aus Daten zu gewinnen, die Zusammenarbeit zu verbessern und durch ein Höchstmass an Leistung und Stil höchsten Fahrkomfort zu ermöglichen.

Bildschön. Beeindruckend. Britisch. Das bevorzugte Fortbewegungsmittel von 007. Eine der legendärsten Marken der Welt. Aston Martin muss man wohl nicht grossartig vorstellen. Die Tradition – 104 Jahre visionäres Design und Liebe zum Detail – macht jedes Fahrzeug von Aston Martin einzigartig.
„Das Fahren eines Aston Martin ist ein unvergleichbares Erlebnis. Es kommt von Herzen und ist persönlich“, so Andrew Palmer, Chief Executive Officer von Aston Martin Lagonda. „Jedes unserer Autos reflektiert auf eine einzigartige Weise die Träume und Wünsche seines Besitzers, die von unseren Ingenieuren und Konstrukteuren in eine einmalige Form der Schönheit übersetzt werden. Das macht die Marke Aston Martin so besonders – das persönliche Eingehen auf den Kunden.“
All das geschieht in einer hochmodernen Einrichtung in der britischen Landschaft. „Unsere Mitarbeiter kommen nach Gaydon, um die beste Zeit ihrer Karriere zu erleben“, so Palmer. „Wir sind nur 2000 Leute. Für Aston Martin ist klein ein Synonym für leistungsstark und agil.“
„Jedoch ist mehr als das Talent unserer Mitarbeiter erforderlich, um ein schönes Auto auf den Markt zu bringen“, so Simon Sproule, Vice President und Chief Marketing Officer bei Aston Martin Lagonda. „Zum Entwickeln von Autos unseres Kalibers sind die komplexesten Fertigungsprozesse aller Branchen erforderlich. Wir brauchen die besten Systeme, Technologien und Tools für die Zusammenarbeit. Um jedes Fahrzeug pünktlich und im Rahmen des Budgets auszuliefern, vertraut Aston Martin auf Office 365.“

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1000 Komponenten der Schönheit

Der DB11, der modernste Sportwagen von Aston Martin, enthält etwa 1000 Komponenten. Hinter jeder Komponente steht ein Mitarbeiter, der stolz auf seine qualitativ hochwertige Arbeit ist. Das gemeinsame Engagement zieht sich durch den gesamten Produktionsprozess – von den ersten Entwürfen zur Silhouette des Fahrzeugs durch den Designer bis zur persönlichen Inspektion der ersten 1000 DB11s durch Palmer.
„Das Einzigartige an der Arbeit bei Aston Martin ist, dass jeder Handgriff beim Bau eines Autos auf eine bestimmte Person zurückzuführen ist“, so Sally Leathers, Chief Engineer for Electrical & Electronics bei Aston Martin Lagonda. „Für mich war es ein fantastisches Gefühl, beim Blick unter die Haube eines DG11 sagen zu können: ‚Das ist mein Motor. Den habe ich entwickelt.‘ Ich weiss, dass es dem restlichen Management ebenso geht. Innovation und Kreativität gedeihen, wenn wir unsere Best Practices und unsere Begeisterung miteinander teilen. Wir sind wie eine grosse Familie, in der sich jeder für die gleiche Sache begeistert.“
Diese 1000 Komponenten fügen sich in Prozessen, die zwischen 200 und 2000 Stunden dauern können und in denen Hunderte Mitarbeiter pro Auto tätig sind, zu einem bildschönen Ganzen zusammen. „Unsere Autos spiegeln unser Unternehmen wider“, sagt Sproule. „Zusammenarbeit wird bei uns grossgeschrieben.“ Je mehr Ideen wir austauschen, umso mehr fördern wir die Innovation und Kreativität. Je mehr wir Daten austauschen und in Teams arbeiten, umso effizienter wird unsere Produktion. Daher setzen wir Office 365 ein.“

Das zweite Jahrhundert

Da Aston Martin ehrgeizige neue Pläne für das nächste Jahrhundert schmiedet, ist der Austausch von Daten und Ideen zwischen den einzelnen Abteilungen umso wichtiger. Im „Second Century Plan“ setzte Andrew Palmer das Ziel, sieben neue Modelle á 7000 Fahrzeuge pro Jahr in einem Zyklus von sieben Jahren zu produzieren. Den Anfang machte der DB11. 2017 folgt ein neuer Vantage und 2018 ein neuer Vanquish. 2019 wird Aston Martin mit dem DBX sein erstes SUV vorstellen und damit einen neuen Markt erschliessen. Zudem stehen die Neueinführung des Lagonda und die Entwicklung des vernetzten Autos auf der Agenda, die das Portfolio des Unternehmens ergänzen und eine neue Kundengeneration ansprechen werden.
„Unsere Herausforderung besteht darin, Produkte schneller als in den 104 Jahren zuvor einzuführenׅ, so Sproule. „Zudem möchten wir weiterhin die persönliche Beziehung zu den Fahrzeugen und unsere berühmte Qualität gewährleisten. Die Tools für die Zusammenarbeit in Microsoft 365 sind unverzichtbar für unsere Unternehmenstransformation.“

Intensivere Zusammenarbeit

Ein erweitertes Projektportfolio im Rahmen des „Second Century Plan“ wird durch die Tatsache erschwert, dass Aston Martin über mehrere Standorte verfügt, u. a. eine neue Abteilung für die Fahrzeugentwicklung im MIRA Technology Park in Warwickshire und eine neue Produktionsstätte in South Wales. Die Teststätten und Zulieferer befinden sich rund um den Globus. Neben den cloudbasierten E-Mails von Microsoft Exchange Online nutzt Mark Stringer, Director of Program Management bei Aston Martin Lagonda, daher Skype for Business Online, um die Distanz mit Videoanrufen zu überbrücken.
„Die Tools für die Zusammenarbeit von Microsoft unterstützen uns beispielsweise bei der Kommunikation mit Lieferanten oder beim Besprechen von Testfahrten in Süditalien“, sagt Stringer. „Ich erinnere mich daran, als wir eines Morgens mit dem DB11 auf der Teststrecke Leistungsupdates erfassten, um diese am Nachmittag dem Vorstand zu präsentieren. Es wurde spät, und als ich nach Gaydon zurückfuhr, arbeitete mein Kollege auf dem Rücksitze auf dem Laptop. Er verwendete sein Mobiltelefon als Hotspot, um unserer Microsoft PowerPoint-Präsentation die finalen Daten hinzufügen und sie auf OneDrive hochzuladen. In Gaydon gingen wir mit unserer fertigen Präsentation im Gepäck direkt zum Meetingraum.“

Bessere Erkenntnisse aus Geschäftsdaten

Da Aston Martin die Produktion beschleunigen möchte, werden die Daten immer wertvoller. „Daten zählen zu den wichtigsten Ressourcen jedes Autoherstellers. Heute generieren wir in einem Jahr wohl mehr Daten als in den vergangenen 103 Jahren“, so Palmer. „Um die Flexibilität zu verbessern und gute Entscheidungen auf Basis dieser Daten zu treffen, benötigen wir entsprechende Tools und Prozesse.“
Aston Martin verwendet Microsoft Power BI-Dashboards für die Verwaltung der Daten. „Mit Power BI ziehen wir Erkenntnisse aus den Daten“, sagt Neil Jarvis, Director of Information Technology and Information Security bei Aston Martin Lagonda. „Das ganze Unternehmen profitiert von den einfachen Dashboards und der Aussagekraft der Daten.“
Das Ziel ist die pünktliche Auslieferung der Autos im Rahmen des Budgets. Wenn jedoch Probleme entstehen, können die Mitarbeiter mit Power BI-Dashboards schwierige Metriken untersuchen und das Problem lösen. „Wir halten Power BI für äusserst hilfreich beim Kombinieren von Daten aus verschiedenen Quellen. Dadurch können wir Probleme bei Metriken oder beim Projektstatus sofort erkennen“, so Stringer. „Je früher wir das Problem erkennen, umso schneller können wir es beheben und den Zeitplan einhalten.“

Dynamische Kreativität

Die Entwicklung eines hervorragenden Autos beginnt mit einer Idee, aber deren Umsetzung erfordert ein Team. Vier Jahre, bevor Stringer und seine Kollegen die Leistungsdaten des DB11 dem Vorstand von Aston Martin präsentierten, war das Modell nur ein Gedanke des Designers. Durch die Zusammenarbeit von Konzeption, Fertigung, Produktmarketing und Finanzteams wurde die Vision schliesslich an die Fertigung übergeben. „Wenn wir perfekt mit anderen Abteilungen kommunizieren, erhalten wir ein ganzheitliches Bild, und alle sind auf dem gleichen Stand“, sagt Marek Reichman, Chief Creative Officer bei Aston Martin Lagonda. „Andernfalls erhalten wir nur einen schönen Entwurf, der zu nichts führt.“
Laut Reichman fördert die Möglichkeit, auf Informationen zuzugreifen und diese auszutauschen, den kreativen Prozess und verbessert die Zusammenarbeit bei Aston Martin. „Wenn wir unsere Ziele für das nächste Jahrhundert erreichen wollen, können unsere Designer nicht ewig auf Informationen warten. 24 Stunden machen in einem Designstudio einen grossen Unterschied“, fährt er fort. „Wir verwenden die Cloud-Produktivitätstools von Microsoft, damit unseren Teams stets die richtigen Informationen zur Verfügung stehen. Das maximiert ihre kreative Energie, die sich wiederum in der Begeisterung widerspiegelt, die im Entwurf des Fahrzeugs zu erkennen ist. Und genau darauf reagieren unsere Kunden.“

Neue Plattformstrategie

Aus ihrer Perspektive als Konstruktionsleiterin sieht Leathers die Elektronik als den Lebenssaft des Fahrzeugs, das jede einzelne Komponente im Auto berührt und die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine bildet. So müssen die Elektroingenieure eng mit den Mitarbeitern der Produktentwicklung zusammenarbeiten, z. B. bei Karosserie, Antrieb, Chassis und Innenausstattung. Dies ist angesichts der neuen Produktionskontingente, die von ihrer Abteilung erwartet werden, besonders wichtig.
„Um Fahrzeuge rechtzeitig auszuliefern, entwerfen wir einen Fahrwerkstyp und eine Reihe elektrischer Komponenten, die wir für verschiedene Fahrzeuge verwenden können“, so Leathers. „Wir müssen also auf verschiedenen Wegen kommunizieren. Mit mehr Interaktion zwischen Plattformentwicklern und den Anwendungsentwicklern des Fahrzeugprogramms, die die Plattform zum Entwickeln unterschiedlicher Fahrzeuge verändern. Zuvor arbeiteten die Teams isoliert an den einzelnen Modellen und es war weniger Zusammenarbeit erforderlich.“
Um diese Zusammenarbeit zu erleichtern, speichern Leathers und ihre Kollegen all die bei der Entwicklung eines Autos vom Prototypen bis zum finalen Modell generierten Informationen auf Microsoft SharePoint Online-Teamseiten. „In SharePoint finden wir ganz einfach die erforderlichen Informationen – von der Projektplanung über Budgets und CAD-Entwürfe bis hin zu Präsentationen für den Vorstand“, sagt Leathers. „Ausserdem kann ich meine Ressourcen durch den Self-Service-Zugriff in den vom Projektteam erstellten Power BI-Dashboards einfach verwalten.“
Die Entwicklung der einzelnen Komponenten eines Autos erfordert eine sorgfältige Planung von den ersten Entwürfen über die Zulieferung und Entwicklung bis zur finalen Produktion. Leathers und ihre Kollegen verwenden Project Online, um alles zu kombinieren.
„Die Zeitplanung ist entscheidend“, fährt Leathers fort. „Durch die Abhängigkeiten der Aufgaben in Project Online stellen wir sicher, dass alles nach Plan läuft, selbst wenn ein Zulieferer plötzlich einen Termin nicht einhalten kann. Dadurch wissen wir, dass unsere kritischen Kompatibilitätspunkte zwischen verschiedenen Elementen immer aufeinander abgestimmt sind. So erhalten wir zu einem früheren Zeitpunkt der Entwicklungsphase ein kohärenteres Produkt und ein höherwertiges Auto. Der Kunde wiederum erhält ein besseres Auto.“

Bessere Ressourcensteuerung

Stringer und sein Programmverwaltungsteam rationalisieren mit Microsoft Project Online das Tempo der Fertigung. Er verwaltet ein Portfolio aus neuen Fahrzeugprogrammen vom Konzept bis zur Produktion und arbeitet mit Designern, Konstrukteuren, Herstellern und Marketern im Unternehmen zusammen. Statt in einzelnen Programmen zu arbeiten, überwacht Stringer heute bis zu 10 Programme gleichzeitig.
„Um dieses Mass an Aktivität zu verwalten, mussten wir unsere Arbeitsweise verändern, um besser zusammenarbeiten und unsere Zeit und Ressourcen besser nutzen zu können“, sagt Stringer. „Project Online ist unabdingbar für unsere neue Arbeitsweise. In unseren 10 Programmen schwankt die Auslastung der internen Ressourcen, die 20 bis 30 Prozent der Kosten ausmachen. Durch den Überblick über das gesamte Portfolio können wir die Ressourcenzuweisung und die Zeitplanung programmübergreifend optimieren. Wir setzen dieselbe Anzahl von Mitarbeitern ein, jedoch intelligenter. Dadurch sind wir effizienter und erzielen mehr Umsatz.“

Hohes Mass an Sicherheit

Die engere Zusammenarbeit erfordert mobilen, zuverlässigen Zugriff auf Informationen. Teammitglieder müssen niemals darauf warten, Antworten zu erhalten oder den nächsten Schritt in der Entwicklung zu machen. Doch durch den Wert des intelligenten Eigentums ist für Aston Martin klar, dass Mobilität niemals zu Lasten der Sicherheit gehen darf. Um den „Second Century Plan“ des Unternehmens voranzubringen, vertraut Jarvis daher auf Cloudtechnologien von Microsoft, z. B. Microsoft 365 Enterprise. Diese Lösung kombiniert Office 365, Windows 10 und Enterprise Mobility + Security.
„Alle Tools, die wir verwenden, müssen umfassende Sicherheit bieten. Durch die Einführung von Office 365 konnten wir unsere Daten von den Mitarbeitergeräten nach OneDrive verlagern, wo sie durch die Microsoft-Cloudumgebung geschützt sind“, führt Jarvis aus. „Mitarbeiter sind weniger von einem bestimmten Gerät abhängig. Sie können überall arbeiten, und wir erhalten das für unser geistiges Eigentum erforderliche Mass an Sicherheit. Mit den DRM-Funktionen von Office 365 erhalten wir eine bessere Kontrolle und können festlegen, wer auf Dokumente zugreifen kann, die wir intern und extern austauschen. Microsoft 365 bringt uns einen Schritt näher an die integrierte, cloudbasierte Verwaltung sowie immer verfügbaren Dienste und hilft uns mit zusätzlichen intelligenten Sicherheitslösungen dabei, Bedrohungen zu verhindern, bevor sie in unser Netzwerk eindringen.“

Bessere Zuverlässigkeit der Website

Aston Martin vertraut für das Hosten seiner Website auf die Microsoft Azure Cloud Computing-Plattform. Auf der Website können sich Kunden den Aston Martin ihrer Träume zusammenstellen. Der Konfigurator ist ein wichtiges Marketingtool, das den persönlichen, interaktiven Ansatz bei den Kundenbeziehungen bestärkt. Daher ist es wichtig, dass die Website so gut funktioniert wie jedes Auto von Aston Martin.
„Es ist sowohl hinsichtlich der Verfügbarkeit als auch der Sicherheit sinnvoll, unsere an Kunden gerichteten Systeme in Microsoft-Cloudplattformen zu integrieren“, so Jarvis. „Die Infrastruktur, die Microsoft für die Entwicklung der Azure-Cloud bereitstellt, ist beeindruckend. Darüber hinaus müssen wir uns durch den Microsoft-Schutz der Umgebung weniger Gedanken über die Integrität unserer Daten und eine bessere Verfügbarkeit zu geringeren Kosten machen.“
Jarvis beharrt darauf, dass alle Tätigkeiten seines IT-Teams den Zielen des Second Century Plans entsprechen. „Die IT ist ein Eckpfeiler unserer Strategie für die Zukunft“, resümiert er. „Durch die IT-Tools, die wir für Mitarbeiter wählen, müssen wir einen nachhaltigen ROI erzielen. Bei Aston Martin vertrauen wir dazu auf Microsoft-Cloudtechnologien wie Office 365.“

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